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IVG Immobilien kaufen 26.01.2010
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Frank Neumann, stuft die IVG Immobilien-Aktie (ISIN DE0006205701 / WKN 620570) von "halten" auf "kaufen" hoch.
Im operativen Geschäft sollten die Mieteinnahmen im vierten Quartal leichte Rückgänge aufgewiesen haben. Infolgedessen sollte auch das Bewertungsergebnis durch die geringeren Mieteinnahmen mit circa 30 Mio. EUR negativ beeinflusst werden. Zudem könnte das Airrail-Center eine weitere Abwertung um 40 Mio. EUR erfahren. Insgesamt sollte das Ergebnis im Jahr 2009 nochmals belastet werden, um für das Jahr 2010 eine bessere Ausgangsposition zu haben. Die Multiples bei der Bewertung der Immobilien sollten sich dagegen kaum verändert haben.
In den Augen der Analysten würden die Marktteilnehmer davon ausgehen, dass das Unternehmen für 2009 weitere massive Abschreibungen verbuchen müsse. Sie würden nicht davon ausgehen, dass dies eintrete und es zu positiven Kursreaktionen komme. Weitere Einflüsse, die ihrem Erachten nach den Kurs positiv beeinflussen sollten, seien das Vermelden der finalen Zeitpläne der endgültigen Fertigstellung des Airrail-Centers, die Vermietung weiterer Kavernen und die Abarbeitung der Projektpipeline und deren Veräußerung.
Das Unternehmen habe im vergangenen Jahr bei der Restrukturierung einen großen Sprung nach vorne gemacht. In 2010 müssten nun die in 2009 angestoßenen Projekte, wie Refinanzierung, Projektverkauf und Fondsvermarktung, abgearbeitet werden.
Das Unternehmen habe den Konsolidierungsprozess abgeschlossen und die Existenz scheine gesichert zu sein. Ende 2009 sollte die Nettoverschuldung circa 5,2 Mrd. EUR (Ende 2008: 5,6 Mrd. EUR) betragen. Das Eigenkapital je Aktie liege mit 7,16 EUR über dem aktuellen Aktienkurs und der NAV (adj.) bei 10,25 EUR, dies gebe Upside-Potenzial. Ein weiterer positiver News-flow bezüglich der Refinanzierung von Verbindlichkeiten, der Vermarktung von Fonds und fertigen Projekten sollte positiv auf den Aktienkurs wirken. Die Kosten sollten 2010 um knapp 10% gesenkt werden und den Turnaround stützen.
Die Eigenkapitalquote (mit Hybrid) sei zum 30.9. mit 16,0% auf einem niedrigen Niveau geblieben. Es würden noch weitere kleine Abschreibungen auf das Portfolio erfolgen der Hauptaktionär Sal. Oppenheim Partners besitze 18,4%, damit gebe es nach Erachten der Analysten einen Share-overhang. Im Jahr 2010 müssten Kredite in Höhe von 737 Mio. EUR prolongiert oder abgetragen werden, davon 400 Mio. EUR in Q4.
Insgesamt sehe man die Aktie der IVG als interessantes Investment an, wobei das Risiko recht hoch sei. Im aktuellen konjunkturellen Umfeld gehe man davon aus, dass der positive News-flow bei der Aktie gegenüber den schlechten Nachrichten überwiegen sollte. Man lege das Kursziel anhand des Peer-Group-Vergleichs fest, der einen Wert, über den Median ermittelt, von 8,28 EUR rechtfertigen würde. Aus Sicherheitsgründen nehme man zudem einen Abschlag von 10% und komme so auf das unveränderte Kursziel von 7,50 EUR. Bei den Bewertungskriterien (EV/Umsatz, EV/EBIT, KGV und KBV für jeweils 2010 und 2011) reiße das KGV leicht nach oben und das KBV leicht nach unten aus.
Die Analysten vom Bankhaus Lampe stufen die Aktie von IVG Immobilien von "halten" auf "kaufen" herauf. (Analyse vom 26.01.2010) (26.01.2010/ac/a/d)
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